
Die Thomas Mann Gesellschaft wurde am 12. August 1956 – dem ersten Todestag
Thomas Manns – in Zürich gegründet. Zum Gründungskomitee gehörte unter anderem
Hermann Hesse. Erster Präsident des Vorstandes war Dr. Max Rychner. Seit 2003
leitet Manfred Papst, Kulturchef NZZ am Sonntag, die Gesellschaft.
Die Thomas Mann Gesellschaft macht es sich zur Aufgabe, das Verständnis für
Thomas Mann zu vertiefen, die Erforschung und Darstellung seiner Werke, Person
und Zeit zu fördern und sein geistiges Erbe lebendig zu erhalten. Sie organisiert
jeweils im Juni eine mit der Mitgliederversammlung verbundene öffentliche
Veranstaltung, in der Regel in Zürich. Hinzu kommt die Unterstützung weiterer
Veranstaltungen im Rahmen des Gesellschaftszweckes.
Die Thomas Mann Gesellschaft gibt seit 1958 die Blätter der Thomas Mann
Gesellschaft heraus und bedient ihre Mitglieder mit dem Thomas Mann Jahrbuch.
Die Thomas Mann Gesellschaft versammelt heute rund 350 Mitglieder aus
zahlreichen Ländern. Sie steht allen Interessierten offen und freut sich
besonders auch über junge Mitglieder.